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Rückblicke

Greatorfestival 2022 – mein Rückblick (Teil 1)

Stell‘ dir vor, du gehst zu einem zweitägigen Event – dem Greatorfestival – und bist die ganze Zeit umgeben von positiver Energie, Wohlwollen, wissbegierigen Menschen und es gibt die ganze Zeit Vorträge von höchster Relevanz, die von hervorragenden Speakern gehalten werden. Und jeder Vortrag berührt dich auf die eine oder andere Weise, verrät dir, wie du wachsen kannst, wie du Dinge angehen kannst oder erzählt die Lebensgeschichte des Redners, aus der du wichtige Aspekte für dein eigenes Leben nehmen kannst. Es ist einfach wunderbar!

Unter dem Motto Grow together gab es am 29. und 30. Juli 2022 jede Menge Information zum Thema Persönlichkeitsentwicklung. Dabei hatten wir mit unseren Tickets nicht einmal zu allen Angeboten Zugang, die an den beiden Tagen in der Lanxess-Arena angeboten wurden.

Ich war mit meiner Freundin Alex dort und wir haben uns alle Vorträge auf der Main Stage angeschaut. Für mich gibt es zu jedem Speaker eine Essenz, die merkenswert ist. Diese Essenzen habe ich hier zusammengefasst. Und vielleicht geben sie auch dir einen Impuls.

Collage aus Fotos vom Greatorfestival 2022. Die Speaker wurden auf einer großen Leinwand gezeigt. Im Bild sind zu sehen Hermann Scherer, Boris Grundl. Gary Vaynerchuck (Gary Vee), Jochen Schweizer und Jahn Strelecky.
Hermann Scherer, Boris Grundl, Gary Vaynerchuck (Gary Vee), Jochen Schweizer und Jahn Strelecky sind nur einige der wunderbaren Speaker, die uns mit Ihren Impulsen fasziniert, motiviert und begeistert haben.

Die Eröffnung des Greatorfestivals mit Miriam Höller  

ehemalige Stuntfrau, Speakerin

Miriam Höller gelingt ein wirklich überraschendes Opening zum Greatorfestival. Mit klugen Worten und starken Bildern hält sie die rund 10.000 Zuschauer in Atem. 

Mein merkenswerter Gedanke:
Gedanken sind wie das Wasser – und man kann sie lenken.

Hier kannst du die beeindruckende Atmosphäre der Eröffnungsshow des Greatorfestivals 2022 ein bisschen nacherleben.

Tobias Beck 

Speaker, Autor

Tobias erzählt uns, wie er zum Speaker wurde. Er war Flugbegleiter und hat mit seinem Seminar-Buddy Ä zur Erleuchtung gefunden.

Mein merkenswerter Gedanke:
In der richtigen Umgebung kann jeder ins Leuchten kommen.

Michael Ehlers

Rhetoriktrainer

Michael Ehlers erzählt uns von der Angst, die uns hemmt, wenn unser Handeln durch die Frage „Was werden die anderen sagen?“ bestimmt wird.
Es geht um die Angst, nicht genug zu sein und darum, dass solche Glaubenssätze unser Verhalten bestimmen.

Er gibt uns Tipps für Vorträge und Reden:

  • Scham kann man erkennen, wenn das Gegenüber die Hand an die Stirn nimmt
  • souverän auftreten
  • Blickkontakt zum Publikum halten
  • Standort einnehmen – sicher stehen
  • Hände in neutralem Bereich: 7 cm über Bauchnabel
  • positive Worte verstärken: Hände nach oben, negative Aussagen verstärken: Hände nach unten

Mein merkenswerter Gedanke:
Jede Generation hat ihre große Aufgabe: die vorletzte Generation musste mit den Folgen des 2. Weltkrieges fertige werden, die letzte Generation hatte die Wiedervereinigung als große Aufgabe und wir müssen unsere demokratische Gesellschaft erhalten.

Marisa Peer – Dietless Life

Psychologin

In Marisas Vortrag ging es darum, dass 80 % des Erfolges durch das richtige Mindset erzielt werden.
Um eine positive innere Haltung einzunehmen, müssen wir den inneren Kritiker eliminieren.

Mein merkenswerter Gedanke:
Man kann nichts fühlen, was man nicht vorher gedacht hat. Man kann nichts tun, was man nicht vorher gedacht und gefühlt hat. Diese Reihenfolge ist unveränderbar.

Bahar Yilmaz

„Das Risiko eingehen, ich selbst zu sein.“

Und Bahar ist dieses Risiko eingegangen – mit großem Erfolg. Ihr Antrieb war, ihrem Vater zu beweisen, dass sie das gleiche schaffen kann, wie ein Sohn es hätte schaffen können.

Mein merkenswerter Gedanke:
Wir brauchen eine Lebensaufgabe, die uns antreibt.

Prof. Dr. Jack Nasher

Verhandeln

Jack Nasher geht in seinem Vortrag folgenden drei Verhandlungsmythen auf den Grund:

  1. „Bekommt nicht jeder, was er verdient?“
    Das stimmt nicht! Denn man bekommt das, was man verhandelt 
  2. „Geht es nicht ohne Verhandeln?“
    Nein, denn was man ohne Aufwand bekommt, ist in unseren Augen nichts wert!
  3. „Ist es nicht Talentsache?“
    Nein, denn die Besten entwickeln sich immer weiter. Gute Verhandler werden nicht geboren, sie entwickeln sich – in Theorie und Praxis

Mein merkenswerter Gedanke:
Bei Verhandlungen geht es nur darum, das Ja des anderen zu erlangen.

Alexander Christiani

Storytelling im Business

Bei Alexander Christiani ging es um Geschichten.
Überall sind Geschichten.

Eine Geschichte entsteht, wenn eine Nachricht kommentiert wird. Sie kommt am besten an, wenn man eine Erzählerperspektive einnimmt.

Eine Story im Kundenkontakt sollte drei Phasen aufweisen: einen Start, einen Nutzenhöhepunkt und einen Schluss. Eine gute Geschichte lässt im Kopf des Zuhörers einen Film entstehen.

Mein merkenswerter Gedanke:
Ein Profi macht’s fürs Geld.
Ein Amateur tut, was er liebt.

Cèline Floris Willis 

Sichtbarkeit in der deutschen Wirtschaft

Eine Frau in oranger Bluse und weißen Hosen auf einem Stadionwürfel

Cèline hat darüber berichtet, wie sie es geschafft hat, ihre riesige Followerschaft bei LinkedIn aufzubauen und einige Tipps verraten.

  1. Mach’ dich glaubwürdig, indem du den Halo-Effekt nutzt, beispielsweise, indem du Interviews mit bekannten Personen führst.
  2. Kreiere echten Mehrwert, indem du über deine Erfolge sprichst und sie mit Infos ergänzt, von denen die anderen profitieren können.
  3. Zeige Persönlichkeit. Es geht nicht nur ums Business. Es geht immer um Menschen

Mein merkenswerter Gedanke:
Zeige Persönlichkeit.

Dr. Frederik Hümmecke

SHIT-Situationen

Dr. Frederik Hümmecke hat uns die vier Gründe verraten, die Shit-Situations erzeugen:

  1. Stress
  2. Heuchler
  3. Idioten 
  4. Temperamente

Er hat weiter erklärt, warum wir in diesen Situationen reagieren, wie wir reagieren. Unsere Kern-Persönlichkeit und unsere Intelligenz sind Einflussfaktoren auf unsere Verhaltenseigenschaften, die in der frühkindlichen Entwicklung, unseren Genen und auf neurologischen Grundlagen beruhen.

Und nach einer „Situation“ fragen wir uns: Hätte ich es besser machen können?  

Mein merkenswerter Gedanke:
Alle Menschen haben Zweifel

Jörg Löhr

Der Mensch muss werden, was er werden kann

Jörg Löhr hat uns aufgefordert, unsere Stärken auszubauen, denn das, was im Fokus ist, überstrahlt den Rest. Konzentrieren wir uns auf unsere Schwächen gehen die Stärken unter.

Doch wie stärkt man seine Stärken? Anhand folgender vier Punkte kann man dieses abstrakte Vorhaben umsetzen:

  • Talent
    Wir kultivieren unsere Stärken, indem wir checken / testen, ob unser Selbstbild und das Fremdbild übereinstimmen
  • Wissen
    Wo stehe ich gerade?
    Wie sieht mein Fachwissen aus?
    Wo will ich in einem Jahr stehen?
    Wie kann ich mein Fachwissen erweitern?
  • Können
    Um etwas wirklich zu beherrschen, müssen wir trainieren, denn auch die Besten müssen üben.
    Wenn wir etwas jeden Tag üben, ist es möglich unser Können in 70 Tagen zu verdoppeln
  • Wollen
    Hier geht nichts ohne Leidenschaft, denn mit Leidenschaft motivieren wir uns, mehr zu leisten..

Mein merkenswerter Gedanke:
Wir müssen unsere Stärken stärken und unsere Schwächen managen.

Matthias Amann

Vom Landschaftsbauer zum Speaker

Matthias Amann hat seine Erfolgsgeschichte geschildert, wie er die bankrotte Firma seiner Eltern übernommen und wieder zum Erfolg geführt hat. Mit diesem Wissen hat er anschließend ein Consulting-Unternehmen gegründet, um mit seinen Erfahrungen anderen Mittelständlern in einer ähnlichen Situation zu helfen.

Seine Erfolgsfaktoren sind Ziele setzen – am besten groß –, ein stärkendes Umfeld und ins Handeln kommen.

Mein merkenswerter Gedanke:
Es ist nicht wichtig, was die Leute über uns sagen. Wichtig ist, was wir zu uns sagen, nachdem sie es gesagt haben.

Bodo Schäfer 

Speaker

Bodo Schäfer legt uns nahe, unsere Skala zu vergrößern. Also groß zu denken, uns nicht einzuschränken in unseren Zielen. Ein besseres Selbstbild führt zu größerem Selbstbewusstsein. Wir sollten mehr Verständnis und Freundlichkeit für andere haben, aber auch für uns.

Selbstbild
Wer bin ich? Ich sollte dankbar für mein Leben sein. Der Fokus auf unsere Schwächen ist wie der Schatten, der vor uns entsteht, wenn das Licht von hinten auf uns scheint. Wir müssen uns einfach zum Licht drehen und uns auf die Stärken konzentrieren. In der Nähe jeder Schwäche ist eine Stärke zu finden.
Wir sollten uns über das Licht, also unsere Stärken, definieren.

Selbstvertrauen
Verdiene ich ein schönes Leben? Bin ich es wert, geliebt zu werden?
Auch hier verdeutlicht Bodo Schäfer es mit einem schönen Bild: Es gibt Menschen, die sind wie ein dunkler Baum. Sie ziehen uns runter, verführen uns. Dann gibt aber auch helle Bäume, die es gut mit uns meinen, uns fördern und motivieren.

Um ein starkes Selbstvertrauen aufzubauen, brauchen wir Menschen um uns, die an uns glauben.

Selbstachtung
Werde ich mit allem fertig?
Hier gibt Bodo Schäfer den Tipp, täglich in einem Journal aufzuschreiben, was unsere fünf Erfolge des Tages waren. Und auch ein Dankbarkeitstagebuch ist von großem Wert, um uns bewusst zu machen, dass die Dinge für uns passieren, nicht gegen uns.

Mein merkenswerter Gedanke:
Was wir über uns denken, wird wahr!

Culcha Candela beenden den 1. Tag des Greatorfestivals

Der Abend des ersten Greatorfestival-Tages endete mit einem Culcha-Candela-Konzert. Die richtige Art diesen spannenden, informationsreichen Tag ausklingen zu lassen.

Wir fahren voller Eindrücke in einer vollen Bahn nach Hause und freuen uns auf den zweiten Tag des Greatorfestivals.

Von Claudia Jahn

Grafikerin mit Liebe zum Text – zu jeder krativen Schandtat bereit.

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